Punkt 18.30 Uhr stehen acht der zwölf Kandidaten der Freien Wähler Oberschopfheim mit acht interessierten Bürgern und Bürgerinnen sowie zwei Vertretern der Presse auf dem Dreiangel. Schon bei der Begrüßung zeigte sich, dass auch eines der Themen, die wir besprechen wollten, sich immer wieder in Szene setzte:  Der Verkehr, sei es aktiver oder ruhender Verkehr. Dieses Thema beschäftigte die Gruppe immer wieder während des gesamten Rundganges.

Vor dem Start des Rundganges  wurde von Martin Mussler der neue Antrag der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler bezüglich Kindergartensituation vorgestellt:

Die Freien Wähler  suchen eine Lösung für die erforderlichen zusätzlich benötigten Gruppenplätze und haben selbstverständlich die finanziellen Investitionen auf ihrer Agenda. Die benötigten Finanzmittel müssen sinnvoll eingesetzt werden. Deshalb beantragen sie  für eine kommende Gemeinderatssitzung die Beratung über das Thema: 

Umnutzung der BIMA in Oberschopfheim in einen Kindergarten und sozialer Wohnungsbau“

Die ersten Gedanken zu diesem Thema  wurden beim anschließenden Spaziergang Richtung BIMA-Gelände  schon ausgesprochen. Aktuelle Themen auf der Oberschopfheimer Hauptstraße Richtung B3 waren die teilweise schlechte Beleuchtung und die Parksituation , die sich durch das ganze Dorf zieht.  Angesprochen wurde hier auch der Lärmaktionsplan, der für viele Bereiche Tempo 30 mit sich bringen wird.

Auf dem BIMA-Gelände angekommen, wurde anhand der Vorentwürfe für ein Städtebauliches Konzept die Größe des zur Verfügung stehenden Grundstückes aufgezeigt.  Unterschiedliche Meinungen gab es dann bei der Vorstellung,  „Soziales Wohnen“ mit einem Kindergarten zu vereinbaren.

Weiter ging es Richtung B3 und Gewerbegebiet Gutleuthälden I+II, dessen Flächen mittlerweile auch schon komplett verkauft sind.  Besteht Bedarf an weiteren Gewerbegebietsflächen in Oberschopfheim, wenn ja, wo könnten diese dann erschlossen werden? Wieder gab es viele Anregungen, aber auch Bedenken aus der Gruppe. Leider war die Kommunikation an der B3 aufgrund des Durchgangverkehrs nicht möglich, was dann auch wieder zu Diskussionen zum Lärmaktionsplan und die geplante Geschwindigkeitsbegrenzung mit 30 km/h in der Nacht führte.

Auf dem Rückweg Richtung Dorfmitte wurde noch ein Abstecher Richtung Kindergarten St. Elisabeth in der Schulstraße gemacht. Dieser Kindergarten ist nach 35 Jahren stark sanierungsbedürftig.  Lohnt es sich für die Gemeinde in ein Gebäude, das ihr nicht gehört, knapp 2 Mio. Euro zu investieren? Auch diese Frage sorgte wieder für Diskussionsstoff innerhalb der Gruppe. Aus verkehrstechnischer Sicht liegt dieser Kindergarten noch deutlich ruhig. Aber auch hier wird sich mit der Fertigstellung des Baugebietes „Auf der Mühl“ sicherlich noch einiges ändern.

Beim Abschluss im Café Olympia wurden noch einmal sehr angeregt die Themen des Rundganges bis tief in die Nacht ausdiskutiert.

 

Wir freuen uns jetzt schon auf unseren nächsten Spaziergang am 5. Mai durch unser Dorf, an dem wir dann die Grundschule, den Festplatz an der Auberghalle, den Friedhof und die allgemeine Straßensituation mit vielen interessierten Bürgern besprechen wollen.


 
 


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